Lohnstückkosten, Bürokratie, Energiepreise und Co.: Die Herbstsitzung des steirischen Wirtschaftsparlaments war geprägt von der Suche nach Antworten auf die derzeit zahlreichen Probleme der heimischen Unternehmen. Tenor der Delegierten: man müsse mit den eigenen Anliegen und Forderungen künftig deutlich lauter werden – im Sinne einer „Radikalisierung der Leistungsbereitschaft“.
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Das Wirtschaftsparlament der WKO Steiermark trat angesichts einer wirtschaftlichen Rezession und steigender Arbeitslosigkeit zusammen, wobei Präsident Josef Herk die hohen Lohnstückkosten, Energiepreise und Bürokratie als Standortprobleme kritisierte. Er forderte eine deutlichere und intensivere Kommunikation der wirtschaftlichen Anliegen gegenüber Politik und Gesellschaft, um den drohenden Rückgang in Industrie und Handel zu verhindern. Neben der Veröffentlichung eines Manifests für Graz wurden zudem Auszeichnungen verliehen sowie die Leistungsbilanz und der Businessplan bis 2029 der WKO Steiermark präsentiert.
